Inhaltsangabe:
Auf
einem
Sommerfest verlieben
sich Senta und Ulla ineinander. Doch
eigentlich steht Ulla auf Männer und Senta hält nichts von festen
Beziehungen. So dauert es noch beinah ein halbes Jahr, bis sie endlich
zueinander finden.
Nach ihren ersten
Monaten als Paar entdecken sie für sich ihre Neigung
zum SM Sex. Was mit gelegentlichem harmlosen Poversohlen beginnt,
entwickelt sich zu einem zweiten Leben.
In einem dieser
Leben sind sie ein ganz normales Paar, das sich liebt
und streitet, mit Alltags- und Berufsproblemen kämpft. Im anderen Leben
sind Senta und Ulla Top und Sub. Sie sind stets bemüht, eine gesunde
Balance zwischen ihren beiden Leben zu finden. Das gelingt nicht immer
und führt zu einem Zwischenfall, der die Beziehung lange belastet.
Trotzdem schaffen sie es, auch noch nach zehn Jahren glücklich zu sein.
Rezensionen:
"Lesbischer
Roman um Beziehung, Liebe, Erotik und SM-Sex und wie frau alles unter
einen Hut bringt. Die Autorin geht hier mit erstaunlicher Leichtigkeit,
Natürlichkeit und auch Humor an die Sache."
Stadtmagazin für lesbische
Frauen in Bielefeld
"Gute
Partys enden in der Küche. Und wenn man großes Glück hat, findet man
sich mit dem Menschen dort wieder, mit dem man den ganzen Abend hätte
flirten wollen – wenn man den Mut dazu gehabt hätte.
Am Ende
des
Sommerfestes ihrer Schwester landet Senta in der Küche – mit Ulla. Eine
schwierige Konstellation, denn Senta ist lesbisch und Ulla nicht. Dafür
hat diese einen prächtigen Po, prall und rund. Und auf diesen Po hat es
Senta abgesehen. Am liebsten würde sie ihn mit einer Peitsche zum
wackeln bringen.
„Senta
und Ulla, Safeword Pfannkuchen“ ist eine
echte, klassische Liebesgeschichte. Frau trifft Frau, Frauen verlieben
sich ineinander, Frauen entdecken, dass sie dominant und devot sind.
Gut, ich gebe zu, nicht ganz klassisch im goetheschen Sinne. Natürlich
gibt es Irrungen und Gefühlsverwirrungen, Abstürze nach missglückten
Sessions, aber ein wenig Pfeffer braucht eine gute Geschichte. Und das
ist das Buch - eine gute Geschichte. Schön und zügig zu lesen, mit
Stellen zum mitleiden und zum schmunzeln – was schon der Untertitel
„Safeword Pfannkuchen“ erraten lässt. Da wird dann schon mal
ausprobiert, ob sich Volksmusiksendungen als Erziehungsmaßnahme
eignen...
Kurze
Kapitel lassen zügiges Lesen zu, ein ideales Buch
für den Nachttisch und ich bin mir sicher, dass es nette, wilde Träume
beschert. Bea Wagner, die Autorin, schreibt klar, und man merkt, dass
sie über Erlebtes schreibt, auch wenn sie im Nachwort beteuert, keine
Biographie verfasst zu haben. Es finden sich immer wieder kleine, feine
Passagen, aus denen hervorgeht, wie sehr sich Bea Wagner mit dem Thema
auseinander gesetzt hat. So wie in dieser, in der die devote Ulla einer
Exgeliebten ihrer Senta eröffnet:
„Du
musst wirklich nicht
befürchten, dass ich immer noch versuche, dir Senta abspenstig zu
machen.“ „Das würde dir sowieso nicht gelingen. Das wäre dir auch
damals nicht gelungen!“ antwortete Ulla sehr selbstbewusst. „Das ist
mir mit der Zeit auch klar geworden“ gab Jutta zu. „In eurer Beziehung
bestimmst alleine du, wo es lang geht. Auch wenn man das manchmal nicht
glauben sollte.“ „So ist es nun auch nicht“ widersprach Ulla energisch.
Wir führen eine gleichberechtigte Beziehung. Allerdings hast du
natürlich recht, die Stärkere von uns beiden bin eindeutig ich.“
Erkenntnisse,
die so auch in jedem heterosexuellem Roman stehen könnten. Ich fand den
Einblick in eine mir sonst verborgene Welt spannend – wann trifft man
als Hete schon auf ein lesbisches SM Pärchen und plaudert über SM
Praktiken? Und die Erkenntnis, die ich gewonnen habe, ist: die sind ja
genauso pervers wie wir!"
Schattenzeilen.de
"Erst
der Schock ob des Themas, dann Skepsis, dann ganz viel Lesegenuss. Die
Autorin schafft es mühelos, das Tabu-Thema BDSM in einen Roman zu
fassen. Durch die Zeilen, die jedem Kapitel voran gestellt sind,
gewinnt des Roman an Glaubwürdigkeit und Tiefe, da politische,
feministische und sonstige Äußerungen aufgegriffen und zum größten Teil
entlarvt werden.
Mein persönliches Fazit: ein Plädoyer für
Toleranz, solange es sich um einvernehmliches, selbstbestimmtes und
sicheres Vorgehen handelt."
Miriam,
lesarion.de
"Auf
einem Sommerfest lernen sich Senta und Ulla kennen und lieben, trotzdem
Ulla eigentlich auf Männer steht und Senta kein Mensch für eine feste
Beziehung ist. Schon bald entdeckt das junge Paar seine Neigungen zum
SM-Sex. Die Beiden leben quasi in zwei Welten: das Leben mit all seinen
Alltags- und Berufsproblemen und gleichwohl das der Liebenden in den
Rollen als „Top“ und „Sub“.
Wie die beiden es schaffen auch
noch
nach zehn Jahren miteinander glücklich zu sein wird in diesem Werk sehr
interessant beschrieben. Nebst einer praktischen Anleitung zu einigen
SM-Praktiken erfährt die Leserin, der Leser etwas darüber, wie wichtig
Vertrauen gerade in einer solchen Form von Beziehung ist.
Auf
humorvolle und erotische Weise geht die Autorin auf das Thema SM und
die teilweise abweisende Haltung einiger Freunde und Verwandte ein. Sie
schildert, wie schwer es sein kann seine Fantasien in einer Beziehung
zu leben und darüber hinaus Gleichgesinnte zu finden.
Das Buch
„Senta und Ulla“ ist „leicht“ geschrieben und dürfte für alle
interessant sein, die vielleicht schon immer einmal von SM geträumt
aber es sich noch nie auszuleben getraut haben. Das persönliche
Nachwort der Autorin hat uns ebenso gut gefallen wie das gesamte Werk."
www.prideworld.de
"Eine
erotische Enwicklungsgeschichte zwischen zwei Frauen
Über
einen Zeitraum von zehn Jahren schildert Bea Wagner die Geschichte von
»Senta & Ulla«. Die beiden attraktiven Frauen lernen sich in
den
90ern auf einer Party kennen, Senta lebt seit Jahren offen lesbisch,
Ulla bislang rein hetero-sexuell. Dennoch werden beide ein Paar, nach
einiger Zeit gestehen sie sich gegenseitig ihre Neugierde auf SM ein.
Ihre
aufregende Reise von ersten zögerlichen Sessions bis zu einer
24/7-Beziehung erlebt der Leser in kurzen Kapiteln, die exemplarisch
für Entwicklungsschritte stehen.
Die
erste Ohrfeige ist ebenso ein Meilenstein wie der Versuch einer Session
zu dritt mit Eifersucht als Folge.
Das
Thema »Feminismus und SM« wird angerissen, steht aber nicht im
Vordergrund; auch das problematische Verhältnis zu den jeweiligen
Familien wird thematisiert.
Ein
kurzweiliges, spannend
geschriebenes Buch, definitiv nicht nur für Lesben, denn die
Schilderungen der sexuellen Begegnungen sind durchaus auch anregend für
heterosexuelle Frauen und Männer."
Schlagzeilen 101/Januar 2009
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Paperback,
292 Seiten
2. Auflage 2009
ISBN-13: 9783837065770
19,90 Euro
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